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Freitag

James Cameron über den Beinahe-Terminator O. J. Simpson

Kino/TV-News

(BANG) - James Cameron verrät, dass O. J. Simpson fast als Terminator gecastet worden wäre.

Der 63-jährige Regisseur startete 1984 mit dem Klassiker-Franchise 'Terminator' und Arnold Schwarzenegger in der Rolle des Killerandroiden, der aus der Zukunft kommt, um Sarah Connor (Linda Hamilton) zu töten. Der Streifen wurde zum Hit und verhalf Schwarzenegger als Publikumsliebling zum Hollywood-Durchbruch. Jedoch hätte das Ganze auch völlig anders aussehen können, da ursprünglich ein anderer Kandidat für die Rolle der Killermaschine in Frage kam: Mike Medavoy bot nämlich dem Schlagzeilen-machenden ehemaligen 'NFL'-Spieler und Schauspieler O. J. Simpson an, den Terminator verkörpern zu dürfen.

Dies wurde jedoch von Cameron persönlich gestoppt, da er die Idee eines dunkelhäutigen Mörders, der eine weiße Frau töten möchte, in der damaligen Zeit sehr unpassend fand. Gegenüber 'The Guardian' äußert er sich zu der Situation: ''Mike Medavoy bei 'Orion' rief mich eines Nachts an und sagte, 'Ich bin gerade zu der Party gegangen und ich habe den Film-Cast!' Nun, natürlich liebt jeder Filmemacher es, zu hören, dass so ein Trottel-Executive deinen Film gecastet hat. Und er sagte, 'Ok, O. J. Simpson als Terminator.' Ich war wie, 'Hey Mike, schlechte Idee! Du wirst diesen schwarzen Athleten haben, der dieses weiße Mädchen rund um LA jagt mit einem verdammten Messer und einer Pistole? Wir machen das nicht.'''

Mittwoch

Keine halben Sachen: James Cameron plant «Terminator»-Trilogie

Kino/TV-News

James Cameron backt heutzutage keine kleine Brötchen mehr: Wie der erfolgsverwöhnte Regisseur mitteilt, entwirft er seine geplante «Terminator»-Weitererzählung als Trilogie.

Nachdem James Cameron das Terminator-Franchise hinter sich gelassen hatte, schlug es allerlei Irrwege ein – die inhaltliche Kontinuität wurde neu entworfen und dann mehrmals wieder verworfen. Die Action wurde zwischenzeitlich jugendtauglicher – und zuletzt musste Terminator: Genisys heftige Kritikerschelte und weitgreifendes Publikumsdesinteresse einstecken. Dies führte dazu, dass die hinter dem fünften Teil der Kinosaga stehenden Studios erklärt haben, ihre Lizenzen ablaufen lassen zu wollen – bald liegt die Reihe wieder in den Händen von James Cameron, und der hat daher große Dinge mit seinem Franchise vor.

Wie Cameron 'News Australia' erklärt, soll die bereits angekündigte Fortsetzung, bei der er als Ideengeber und Produzent fungieren wird, nur der Anfang "eines Drei-Filme-Handlungsbogens" sein, der die Terminator-Saga "völlig neu erfindet". Arnold Schwarzenegger kündigte bereits seine Beteiligung an, als Regisseur des ersten Films innerhalb der neuen Trilogie wurde Deadpool-Macher Tim Miller angekündigt.

Im Gespräch mit 'News Australia' fällt Cameron zudem den Machern der vergangenen paar Terminator-Filmen in den Rücken: "Ich denke, es sollte allgemein bekannt sein, dass ich für die späteren Filme nicht viel Respekt übrig habe", so der Regisseur, der sich jedoch unter anderem in den PR-Materialen zu Terminator: Genisys positiv äußerte. Dies erklärt Cameron nun: "Ich habe die Filme jedes mal nur wegen Arnold unterstützt, der ja ein enger Freund von mir ist. Wir sind seit 33 Jahren dicke miteinander, also habe ich mich immer bemüht, zu helfen und nicht zu negativ zu klingen. Doch die Filme haben in meinen Augen aus vielen Gründen nicht funktioniert."