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Freitag

Fitbit-CEO Park: Smartwatch liegt im Zeitplan

Am Montag waren die ersten Bilder der für dieses Jahr zu erwartenden Smartwatch von Fitbit in den Umlauf geraten. Dass der kalifornische Hersteller an der intelligenten Uhr arbeitet, ist unterdessen schon länger bekannt. Nun hat sich mit James Park der Mitbegründer und Unternehmenschef des Wearable-Marktführers zu den Gerüchten geäußert. Dabei schafft er einiges aus der Welt und lässt auch Neues durchblicken. 

Eine der am häufigsten auftauchenden Behauptungen zur Fitbit Smartwatch lautet, dass sich der Veröffentlichungstermin verzögert, da es Schwierigkeiten bei der Konzeption gibt. Angeblich sei die intelligente Uhr bereits für dieses Frühjahr vorgesehen, doch stattdessen wird sie für den Herbst erwartet. Diese Gerüchte hat Park nun ins Reich der Fabeln verwiesen und stattdessen verlauten lassen, dass sich alles im Zeitplan bewegt. Dementsprechend dürfte es nie die Intention von Fitbit gewesen sein, das Wearable schon eher zu präsentieren.

Zu den vermeintlichen Schwierigkeiten bei der Entwicklung äußerte sich Park unterdessen nicht. Probleme bei der Wasserdichtigkeit und mit der Signalstärke des integrierten GPS Senders sollen die meisten Sorgenfalten verursacht haben. Außerdem gab es zuletzt die Meldung, dass der für die Fitbit Smartwatch vorgesehene App Store zum Erscheinungstermin nicht rechtzeitig fertig wird. Durch das aktuelle Dementi von CEO Park dürfte auch hier alles nach Plan laufen.

Der Unternehmenschef ist jedoch nicht nur darum bemüht, die falschen Informationen aus der Welt zu schaffen, sondern er hat auch Andeutungen gemacht, was die Smartwatch auszeichnen wird. Grundsätzlich – und das ist bereits zu vermuten gewesen – erhält die Uhr eine sehr sportliche Ausrichtung. Ein wichtiger Fokus ist auf die Gesundheit und körperliche Fitness gerichtet. Für eine Marke, die sportliche Tracker mit größtem Erfolg auf den Markt bringt, liegt diese Tatsache nahe.

Obendrein verspricht Park eine ausgesprochen lange Akkulaufzeit, was die Smartwatch definitiv für viele interessant machen dürfte. Schließlich halten die Modelle der meisten Hersteller nur einen oder wenige Tage am Stück durch. Als weitere Information deutet der Fitbit-Chef eine „erstaunliche interaktive Erfahrung“ an. Was das ganz konkret bedeutet, bleibt offen. Denkbar ist, dass über die Kopfhörer, zu denen ebenfalls ein erstes Foto existiert, während des Trainings Tipps und Daten ins Ohr geflüstert werden.

Grundsätzlich zeigt sich Park sehr optimistisch, dass die Fitbit Smartwatch zu einem Erfolg avanciert. Den Preis, der auf rund 300 US-Dollar geschätzt wird, wollte der CEO nicht bestätigen. Er kündigte jedoch an, die Produktpalette zu straffen. Konkret dürfte das bedeuten, dass ältere Modelle wie die Surge Fitness Uhr oder die erste Generation des Flex Armbandes bald nicht mehr hergestellt werden.

Mittwoch

Die nächste US-Serie muss weichen


Ein weiterer Fehlstart ist somit offiziell. Diesmal hat es RTL getroffen. Und noch etwas wird deutlich: Der schwere Stand von US-Serien derzeit bei großen Privatsendern.

Keine 24 Stunden nach dem Start ist die neue US-Serie Shades of Blue mit J. Lo in der Hauptrolle einen ihrer Sendeplätze schon wieder los. Der Krimi lief erst am Dienstagabend ab 21.15 Uhr mit einer Doppelfolge an und sollte auch in den Folgewochen weiterhin je zwei Stunden zu sehen sein. Doch augenscheinlich war RTL mit den Zielgruppen-Quoten (9,2 und 9,7%) alles andere als zufrieden. Schon ab kommender Woche wird daher um 21.15 Uhr eine weitere Bones-Folge (kommende Woche “Das Drama in der Queen”, Erstausstrahlung im Februar 2015) bei RTL laufen. Shades of Blue rutscht auf 22.15 Uhr und wird somit mit nur noch einer Episode wöchentlich gesendet. Um 23.10 Uhr bleiben Wiederholungen von CSI: Miami eingeplant.

Die in Amerika bei NBC laufende Serie versucht ein vielschichtiges Bild der amerikanischen Polizei zu zeichnen. Gier und das Verlangen nach Macht haben auch bei den Gesetzeshütern längst die moralischen Mauern durchbrochen. Wem kann man trauen und wen lässt man für das eigene Leben über die Klinge springen? ennifer Lopez spielt die New Yorker Polizistin und alleinerziehende Mutter Harlee Santos, die in einem höchst effektiven Team von Lieutenant Matt Wozniak (Ray Liotta) arbeitet. Die Einheit ist nicht nur Harlees beruflicher Mittelpunkt, sondern bildet auch gleichzeitig so etwas wie eine Ersatzfamilie für ihre Tochter Christina (Sarah Jeffery). Als der neue Kollege Loman (Dayo Okeniyi) bei einem Einsatz einen unbewaffneten Mann erschießt, begeht Harlee einen fatalen Fehler, indem sie den Neuen deckt. Der Fall ruft Agent Robert Stahl (Warren Kole) von der Anti-Korruptions-Abteilung des FBI auf den Plan, der schon länger illegale Machenschaften in Wozniaks Abteilung vermutet. 

Shades of Blue ist somit der nächste Flop im US-Serienbereich in den vergangenen Monaten. Abgesehen vom gut aufgelegeten Akte X-Remake von ProSieben und dem nachwievor starken Criminal Minds in Sat.1, das im Nachgang auch Blindspot zu guten Werten verhilft, landen die Sender mit US-Serie zuletzt mehr und mehr Flops. Dazu zählen nicht nur Quantico und The 100 von ProSieben, sondern auch Produktionen wie Secrets and Lies oder Major Crimes bei VOX. Elementary, die NCIS-Serien oder das französische Crime Scene Riviera taten sich in dieser Saison ebenfalls schwer und bescherten seinen Sendern unterdurchschnittliche Werte.