Posts mit dem Label Smartwatch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Smartwatch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag

Qualcomm kooperiert mit chinesischer Marke für Kinder Smartwatch

IT-News

Qualcomm – dieser Name sollte vielen schon einmal begegnet sein. Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Diego gehört zu den größten Halbleiterherstellern der Welt. Die meisten der auf dem Markt erhältlichen Smartwatches sind mit einem Chip dieser US-Marke ausgestattet. Das derzeit gängige Modell ist der Snapdragon 2100. Ganz aktuell hat Qualcomm auf dem Mobile World Congress (MWC), der aktuell noch bis einschließlich 1. Juli in Shanghai stattfindet, eine Neuigkeit zu verkünden.

Ein Prozessor ist sicherlich für viele nicht besonders spannend, vor allem wenn es um Smartwatches geht. Schließlich befindet er sich im Inneren, ist dementsprechend nicht sichtbar und soll dort schlichtweg seine Arbeit verrichten. Verständlicherweise spielen für die meisten dann doch eher die Optik und die Funktionen eines Geräts die wichtigste Rolle. Dennoch lässt die Nachricht von Qualcomm aufhorchen. Das Unternehmen geht eine Kooperation mit der Marke Xiaotiancai ein. Diese dürfte hierzulande wohl eher für fragende Blicke sorgen. In China gehört sie allerdings zu den renommiertesten, wenn es um smarte Technologien für Kinder geht.

Mit der Xiaotiancai Z3 steht eine neue Kinder Smartwatch in den Startlöchern. Sie wird die erste für die Kleinen sein, die mit dem Snapdragon 2100 arbeitet, der bislang nur den Modellen für die Erwachsenen vorbehalten war. Das ist nicht die einzige Besonderheit dieser intelligenten Uhr, die optisch ein wenig an eine zielgruppengerecht designte Apple Watch zu erinnern vermag. Die Xiaotiancai Z3 verkörpert zudem die erste Kinder Smartwatch, die komplett wasserdicht ist, sodass sie die Kleinen auch problemlos beim Schwimmen begleiten kann.

Abgesehen davon ist sie 4G-fähig, eignet sich zum Telefonieren, Versenden sowie Empfangen von Mitteilungen und eine integrierte Kamera ermöglicht Videogespräche mit den Eltern. Wie es für die Produktkategorie der Kinder Smartwatches üblich ist, lassen sich die Knirpse dank des integrierten GPS Moduls jederzeit orten – egal, ob sie sich drinnen oder draußen befinden. Darüber hinaus soll die Xiaotiancai Z3 das eine oder andere Lernprogramm besitzen und damit auch einen pädagogischen Nutzen mitbringen. Im Juli erscheint das Wearable in China. Offen ist derzeit noch, inwiefern es auch in anderen Ländern verfügbar sein wird.

In jedem Fall untermauert dieses neue Projekt einmal mehr, dass Kinder Smartwatches eine immer wichtigere Bedeutung erhalten. Nicht nur die Erwachsenen selbst möchten eine intelligente Uhr nutzen, sondern auch ihrem Nachwuchs ein kindgerechtes Modell kaufen. Die Gründe liegen dabei auf der Hand – oder besser gesagt: am Handgelenk. Eine Kinder Smartwatch ersetzt ein Mobiltelefon, was viele Eltern begrüßen. Schließlich sind sie der Auffassung, dass eine derartige Anschaffung gerade in jungen Jahren noch zu früh kommt. Stattdessen lässt sich mit der Kinder Smartwatch jederzeit problemlos kommunizieren und wenn sich die Erwachsenen Sorgen machen, fragen sie den Standort der Knirpse einfach über das integrierte GPS Modul ab. Letztlich profitiert die ganze Familie davon: Die Eltern können entspannter sein und der Nachwuchs darf sich auch mal allein auf den Weg machen.

Donnerstag

Erste Smartwatches mit Android Wear von Mobvoi kommen demnächst

IT-News

Die chinesische Marke Mobvoi dürfte dem einen oder anderen schon einmal begegnet sein, der sich für Smartwatches interessiert. Das 2012 gegründete Startup hat in der Vergangenheit mit seiner Ticwatch und der Ticwatch 2 zwei ziemlich erfolgreiche intelligente Uhren auf den Markt gebracht. Zudem kann das Unternehmen aus Peking reichlich Kompetenz in seinen Reihen vorweisen, denn es beschäftigt einige Mitarbeiter, die in der Vergangenheit bei Google tätig waren. Und genau mit dem Suchmaschinenriesen hat ein neues Projekt von Mobvoi zu tun.

Im Grunde hat sich das junge Unternehmen nicht nur durch seine Smartwatches einen Namen gemacht, sondern auch mit seinem eigenen, innovativen Betriebssystem. Dieses ist als Ticwear OS bekannt und läuft nicht nur auf den hauseigenen Modellen, denn auch andere Startups nutzen es für ihre Wearables. So ist es zum Beispiel auf der crowdfinanzierten Dagadam Watch installiert. Mobvoi geht nun neue Wege und präsentiert in Kürze zwei frische Smartwatches. Auf denen wird dann Android Wear 2.0 von Google laufen. Das geschieht vermutlich auch vor dem Hintergrund, um noch mehr Nutzer weltweit zu erreichen.

Konkret handelt es sich dabei um die Ticwatch S und die Ticwatch E, so lautet deren offizielle Produktbezeichnung. Die beiden Uhren landen demnächst auf Kickstarter und sollen dann durch Unterstützer finanziert werden. Wann das Projekt konkret online geht, hat Mobvoi bislang aber noch nicht verlauten lassen. In jedem Fall besitzt die Marke bereits Erfahrung, was das Thema Crowdfunding anbelangt. Die Ticwatch 2 ließ das Unternehmen ebenfalls auf diese Weise finanzieren. Nur zehn Minuten dauerte es und schon hatte die Kampagne in Rekordzeit ausreichend Interessenten gefunden.

Die Ticwatch S und die Ticwatch E unterscheiden sich nach dem aktuellen Kenntnisstand nur in geringem Maße. Beide sollen über ein rundes OLED Display mit 1,4 Zoll verfügen und ein GPS Modul enthalten. Darüber hinaus verspricht Mobvoi, dass sie alle Voraussetzungen mitbringen, um eine vollwertige Smartwatch zu sein, die sich nicht nur im Alltag, sondern auch bei sportlichen Aktivitäten nutzen lässt. Folglich ist auch ein optischer Pulsmesser an Bord. Die Ticwatch S hält offenbar noch die Möglichkeit bereit, ihr eine SIM-Karte einzulegen. Somit fungiert sie völlig autark vom Smartphone und eignet sich auch zum Surfen, Telefonieren sowie dem Versenden und Empfangen von Nachrichten.

Interessant ist zudem der ausgegebene Preis für die sogenannten Super-Early-Birds, also die frühesten Unterstützer. Sie erhalten die neuen Modelle von Mobvoi für 100 US-Dollar, was umgerechnet noch nicht einmal 90 Euro entspricht. Weitere Details zu den beiden Smartwatches möchte das Unternehmen in Kürze bekanntgeben.

Freitag

Fitbit-CEO Park: Smartwatch liegt im Zeitplan

Am Montag waren die ersten Bilder der für dieses Jahr zu erwartenden Smartwatch von Fitbit in den Umlauf geraten. Dass der kalifornische Hersteller an der intelligenten Uhr arbeitet, ist unterdessen schon länger bekannt. Nun hat sich mit James Park der Mitbegründer und Unternehmenschef des Wearable-Marktführers zu den Gerüchten geäußert. Dabei schafft er einiges aus der Welt und lässt auch Neues durchblicken. 

Eine der am häufigsten auftauchenden Behauptungen zur Fitbit Smartwatch lautet, dass sich der Veröffentlichungstermin verzögert, da es Schwierigkeiten bei der Konzeption gibt. Angeblich sei die intelligente Uhr bereits für dieses Frühjahr vorgesehen, doch stattdessen wird sie für den Herbst erwartet. Diese Gerüchte hat Park nun ins Reich der Fabeln verwiesen und stattdessen verlauten lassen, dass sich alles im Zeitplan bewegt. Dementsprechend dürfte es nie die Intention von Fitbit gewesen sein, das Wearable schon eher zu präsentieren.

Zu den vermeintlichen Schwierigkeiten bei der Entwicklung äußerte sich Park unterdessen nicht. Probleme bei der Wasserdichtigkeit und mit der Signalstärke des integrierten GPS Senders sollen die meisten Sorgenfalten verursacht haben. Außerdem gab es zuletzt die Meldung, dass der für die Fitbit Smartwatch vorgesehene App Store zum Erscheinungstermin nicht rechtzeitig fertig wird. Durch das aktuelle Dementi von CEO Park dürfte auch hier alles nach Plan laufen.

Der Unternehmenschef ist jedoch nicht nur darum bemüht, die falschen Informationen aus der Welt zu schaffen, sondern er hat auch Andeutungen gemacht, was die Smartwatch auszeichnen wird. Grundsätzlich – und das ist bereits zu vermuten gewesen – erhält die Uhr eine sehr sportliche Ausrichtung. Ein wichtiger Fokus ist auf die Gesundheit und körperliche Fitness gerichtet. Für eine Marke, die sportliche Tracker mit größtem Erfolg auf den Markt bringt, liegt diese Tatsache nahe.

Obendrein verspricht Park eine ausgesprochen lange Akkulaufzeit, was die Smartwatch definitiv für viele interessant machen dürfte. Schließlich halten die Modelle der meisten Hersteller nur einen oder wenige Tage am Stück durch. Als weitere Information deutet der Fitbit-Chef eine „erstaunliche interaktive Erfahrung“ an. Was das ganz konkret bedeutet, bleibt offen. Denkbar ist, dass über die Kopfhörer, zu denen ebenfalls ein erstes Foto existiert, während des Trainings Tipps und Daten ins Ohr geflüstert werden.

Grundsätzlich zeigt sich Park sehr optimistisch, dass die Fitbit Smartwatch zu einem Erfolg avanciert. Den Preis, der auf rund 300 US-Dollar geschätzt wird, wollte der CEO nicht bestätigen. Er kündigte jedoch an, die Produktpalette zu straffen. Konkret dürfte das bedeuten, dass ältere Modelle wie die Surge Fitness Uhr oder die erste Generation des Flex Armbandes bald nicht mehr hergestellt werden.