Montag
Pokémon Tekken DX: Die Änderungen zur Wii U + Gewinnspiel
Samstag
Maize: Gag-Feuerwerk oder Flopcorn?
Gaming-News
Maize ist Comedy. Zumindest steht es so in der Beschreibung des Spiels. Dass sich Videospiele ganz bewusst lustig geben wollen, passiert relativ selten, wenn es nicht gerade klassische Adventures sind. Es ist eben nicht einfach, Menschen wirklich zum Lachen zu bringen. Dementsprechend stellt Maize sich mit dieser Ankündigung auch einer großen Herausforderung. Ob das klappt und ob das Spiel der Finish Life Games auch auf anderen Ebenen überzeugen kann, haben wir für euch getestet. Nachdem es auf dem PC nämlich schon etwas länger zur Verfügung steht, ist Maize jetzt neulich auch auf der Playstation 4 erschienen.
Story by Fips Asmussen?
Auf den ersten Blick dachten wir ja, dass es sich bei Maize um einen Shooter mit sehr seltsamer Prämisse handelt. Sprechende Maispflanzen, Egoperspektive und Erinnerungen an Plants vs. Zombies sorgten für diese Vorstellung. Tatsächlich handelt es sich allerdings um ein kurzweiliges Adventure. Euer anfangs anonymer Protagonist landet in einem riesigen Maisfeld, welches auf einer großen Forschungsstation gepflanzt ist. Überall trefft ihr auf die erwähnten Maiskolben, welche euch mit dummen Sprüchen unterhalten. In der Welt findet ihr diverse Gegenstände, welche ihr an bestimmten Punkten einsetzen müsst, um weiterzukommen. Ebenfalls sind 75 Dokumente versteckt, die ihr finden könnt, um mehr über eure Umwelt zu erfahren. Sowohl Gegenstände als auch Dokumente könnt ihr euch im Inventar genauer anschauen, was zum einen äußerst skurrile Beschreibungen der Items aufdeckt, zum anderen Hinweise geben kann, wo ihr diverse Objekte verwenden müsst.
Hier müssen wir allerdings schon auf das erste Problem zu sprechen kommen. Die beschreibenden Texte sind genau wie die Dialoge der Maiskolben meist eher unangenehm als wirklich witzig. Die Pointen wirken alle erzwungen und dermaßen gewollt, dass kaum etwas zündet. Achso, die Maiskolben sind alle dämlich? Das zeigt sich schon dadurch, dass sie dauernd schlafen wollen und nicht wissen, wie ihr eigener Name ist? Muss ich das bei jedem ihrer Auftritte unter die Nase gerieben bekommen? Nein danke! Wirklich witzig war nur ein kleiner Teddy namens Vladi, der recht früh euer Begleiter und kleiner Helfer wird. Sein Gefluche auf Russisch hat definitiv seinen Charme, doch auch hier wird es irgendwann ermüdend, zum hundertsten Mal zu hören, was er alles „stupid“ findet.
Der Teddy Vladi bietet dialogtechnisch ein paar kleine Highlights.
Fifty Shades of Maize
Humor ist sicherlich Geschmackssache, doch selbst, wenn ihr Gefallen an den Gags finden solltet: Maize zeichnet eine Welt, die einfach nur seltsam wirkt. Es werden keine Anreize geschaffen, der Story zu folgen. Unabhängig von der eigenen Motivation, mehr vom Spiel zu sehen, ist überhaupt nicht klar, aus welchem Grund eine bestimmte Aktionen durchgeführt werden muss. Zwar ist der Plot recht früh erklärt, warum wir dann allerdings bestimmte Rätsel in einem Bürokomplex lösen müssen, erschließt sich nicht. Selbst, wenn ihr euch alle Infos zu den gesammelten Gegenständen durchlest, Maize ist einfach nicht gut geschrieben. Für ein Spiel, das sich selbst ins Comedy-Genre einordnet, ja generell für ein Adventurespiel ist das äußerst unglücklich.
Natürlich kann das noch durch intelligentes Rätseldesign und technische Stärke ausgebügelt werden. Aber bevor wir euch auf die Folter spannen: Das klappt auch nur bedingt. Optisch und akustisch reißt Maize keine Bäume aus und wirkt eher wie ein früherer PS 3 Titel. Die Bewegungen der Figuren wirken äußerst klobig, die Bürokomplexe eintönig und repetitiv. Einzig das Maisfeld erweckt eine ganz schöne Atmosphäre, die Kindheitserinnerungen im Maislabyrinth weckt. Der Soundtrack hält sich dabei meist im Hintergrund und bleibt kaum im Gedächtnis, bis zum Ende hin plötzlich ein 80er-Feuerwerk abgebrannt wird, dass tatsächlich Spaß gemacht hat. Damit einhergehend war auch ein kleiner Bruch im Gameplay, der technisch zwar nicht wirklich funktioniert hat, aber eine sehr charmante Idee war.
Itembeschreibungen geben oftmals Tipps, was ihr damit anstellen müsst.
Probieren geht über studieren
Soweit müsst ihr allerdings erstmal selber spielen und euch durch sehr simpel gestrickte Rätsel wühlen, die vor allem dadurch knifflig werden, die gesuchten Gegenstände zu finden. Die Möglichkeiten, diese dann anzuwenden, sind so reduziert, dass kein langes Nachdenken nötig ist, sondern wildes Herumprobieren am Ende immer eine schnelle Lösung bringt. Hier funktioniert der Humor dann doch wieder ab und an, da manche Lösungen dermaßen skurril sind und am Ende trotzdem so logisch wirken, dass die lahme Geschichte weniger schwer ins Gewicht fällt.
So müsst ihr beispielsweise mit einem Edding ein Gesicht auf eine Kugel malen, um damit einen Facescanner auszutricksen. Dass das Gesicht dabei aussieht wie von einem Kleinkind gemalt, macht die Situation noch unterhaltsamer. Ein anderes Mal schickt ihr euren Kumpel Vladi in diverse Lüftungsschächte, was er nur mit durchgehendem Fluchen kommentiert. Der Sadist in einem macht Freudensprünge! Etwas mehr Anspruch hätte den Puzzeleien dennoch gut getan.
Die meisten Rätsel sind keine große Herausforderung.
Fazit
Gut und gerne 4-5 Stunden braucht ihr, um Maize durchzuspielen. Bei einer längeren Spieldauer hätten uns die schlechten Gags und die lahme Geschichte sicher nicht bei der Stange gehalten. So ist es immerhin ein kurzweiliges Spielchen, das ganz okay ist und einen Blick wert, wenn ihr auf skurrilen Humor steht. Ein paar sympathische Momente sind definitiv vorhanden und das Setting als solches wird euch sicher auch länger im Gedächtnis bleiben. Leider bleibt am Ende ein fader Beigeschmack, dass da deutlich mehr drin gewesen wäre.
Emojiplanet Video Slot: Ein Spiel der spannenden Features
Gaming-News
Nicht erst seit „Emoji – Der Film“, der am 3. August 2017 in Deutschland Premiere feierte, sind Emojis, die drolligen Bildschriftzeichen, die besonders in SMS und Chats längere Begriffe und Gefühlsbeschreibungen ersetzen, weltweit bekannt und beliebt. Schon seit einigen Jahren wird die Bandbreite an Merchandise-Artikeln sowie das reguläre Angebot von Emojis bei Facebook und Co. immer größer und vielfältiger. Tassen, Kissen, Schlüsselanhänger, Decken und jetzt ein Film mit Emoji-Thematik sind keine Seltenheiten. Das Spiel Emojiplanet bei Mr Green Casino stellt nun einen weiteren Baustein in der stetig länger werdenden Emoji-Begeisterung dar. Mr Green Casino, das im Jahr 2008 gegründet wurde, ist eines der weltweit größten Online- Casinos und beschreibt den Emojiplanet als einen Planeten, der erst kürzlich entdeckt wurde, 0,001 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt und die Geschichte der Freispielsphären verändern wird.
Das Online-Spiel ist ein 5×6 Video-Slot-Game, bei dem sich keine Walzen drehen. Stattdessen fallen die unterschiedlichen, sehr beliebten Emoji-Symbole (z.B. Poo, der vor Lachen weinende Smiley, der Alien-Smiley und einige äußerst besondere Emojis, die später noch einmal genauer beschrieben werden) von oben herab und der Spielende muss diese zu Clusters mit mindesten 5 gleichen Symbolen formen, um Punkte zu ergattern – dieses System dürfte vielen von Spielen wie Candy Crush Saga oder Cradle of Egyptbekannt sein. Das Emoji mit dem größten Gewinn ist übrigens das lächelnde Gesicht.
Als Joker-Feld fungiert das so genannte Wild-Logo, das für jedes andere Symbol gewertet werden kann. Weitere Bonusfelder und Features, die während des Spiels mithilfe eines Emoji Bonus-Barometers aufgeladen werden müssen, ergeben sich aus der Bombe, der Pizza, dem Kussmund, der Rakete und dem Zwei-Herzen-Symbol. Die fünf unterschiedlichen Barometer (rechts auf dem Bildschirm abgebildet) füllen sich mit jedem Mal, dass ein entsprechendes Symbol zerstört worden ist, und gelten als fertig gefüllt, sobald zwölf entsprechende Symbole zerstört worden sind. Sobald die Barometer geladen sind, geben sie dem Spieler spannende Möglichkeiten und Boni-Gewinnchancen preis.
Wird beispielsweise die Bombe entzündet, dann zerstört eine Explosion zufällig 8 Symbole. Mithilfe dieser zerstörten Symbole kann jedoch kein Emoji-Barometer aufgeladen werden.
Die Pizza besteht aus neun gleichen Teilen. Wird sie aktiviert, dann werden neun Kacheln im 2×3 Format von einem der Pizzastücke ersetzt und formen so einen großen Klumpen Symbole, die zerstört werden. An Stelle der zerstörten Pizzastücke treten wieder neue Emojis ein, die von oben herabfallen.
Mit dem Kussmund werden drei Wild-Symbole aktiviert, die überall auf dem Spielfeld erscheinen. Die Wild-Symbole besitzen übrigens drei Leben – das bedeutet, immer wenn eines von ihnen aktiviert wird, verliert es ein Leben. Nachdem alle drei Leben verloren sind, verschwindet das Symbol.
Mit dem Einsetzen der Rakete erscheinen sogar 10 Wild-Symbole!
Das Zwei-Herzen Symbol tritt in Kraft, wenn keine anderen Kombinationen oder Features erreicht werden können. Sobald es aktiviert wird, wird der gesamte Gewinn multipliziert. Mit welchem Faktor dieser multipliziert wird, hängt jedoch davon ab, wie oft das entsprechende Barometer bereits gefüllt worden ist.
Alle Punkte, die mit den oben genannten Features erspielt werden, werden zum Gewinn der Runde, in denen die Features ausgelöst worden sind, addiert.
Nicht nur die bekannten und beliebten Smileys lassen das Herz höherschlagen, auch die neuen und besonderen Bonus-Features steigern den Unterhaltungswert dieses Spiels enorm. Es ist witzig und unterhaltsam.
Freitag
Super Ping Pong Trickshot – Virtuelles Saufspiel?
Gaming-News
Die Tabletfunktion der Switch ermöglicht es natürlich, Spiele anzubieten, die auch auf Mobile-Geräten funktionieren. In diese Sparte fällt auch das von Sims entwickelte und Starsign gepublishte „Super Ping Pong Trickshot“. Ein kleines Geschicklichkeitsspiel, in dem ihr mit Tischtennisbällen um euch schmeißen dürft. Aber macht das auch Spaß und solltet ihr euch lieber echte Bälle für das Geld zulegen?
Jeder Schuss ein Treffer?
Super Ping Pong Trickshot bietet euch die Möglichkeit, entweder alleine oder zu zweit zu spielen. Egal für welche Disziplin ihr euch entscheidet, steht ihr vor der Aufgabe, einen Ball von den Hinderissen der Umgebung so abprallen zu lassen, dass er in einem Glas landet. Bierpong für Fortgeschrittene also. Im Zweispielermodus geht es dann einfach nur darum, innerhalb von 60 Sekunden so viele Treffer wie möglich zu landen und damit besser abzuschneiden als eure Gegner.
Solltet ihr keine Freunde haben, stehen euch alleine die Modi „Aufgaben“ und „Punktefieber“ zur Verfügung. In ersterem habt ihr in mehreren Levels mit unterschiedlichen Hindernissen und Schwierigkeitsgraden eine bestimmte Anzahl an Bällen zur Verfügung. Sobald ihr einen davon in einem dort platzierten, weißen Glas versenkt, ist das Level erledigt. Bis dahin könnt ihr drei Aufgaben erledigen. Jede davon bringt euch jeweils einen Stern, der danach das Level markiert. Dabei geht es entweder darum, den Ball zu versenken, ohne ihn abprallen zu lassen, ihn so und so oft abprallen zu lassen oder ihn vorher in andersfarbigen Bechern zu versenken. Der zweite Modus stellt euch vor die Aufgabe, in jedem Level einen High Score aufzustellen, indem eure zur Verfügung stehenden Bälle geschickt versenkt werden.
Erschwert wird das Prozedere durch einige Gegenstände und Hindernisse, die in den Gebieten aufgebaut sind. Es gibt Teleporter, die euren Ball an eine andere Stelle bringen, wenn ihr sie trefft. Manche Böden und Wände sorgen für eine andere Ballphysik. Ventilatoren blasen euren Ball ordentlich durch die Gegend und die Wände als solche dienen natürlich auch als Hindernisse, die ihr aber auch durch geschicktes Abprallen zu euren Gunsten nutzen könnt und müsst.
Im Multiplayer müsst ihr mehr Bälle versenken als die andere Person!
Quantität statt Qualität
Das eigentliche Problem von Super Ping Pong Trickshot ist allerdings nicht, dass die Hindernisse zu knifflig oder die Levelstruktur zu anspruchsvoll wäre. Vielmehr ist es fast unmöglich, ein vernünftiges Gefühl für den Ball zu bekommen. Das fängt schon damit an, dass es kein Tutorial gibt, sondern ihr zu Beginn einige völlig zugeklatschte Textboxen zu sehen bekommt, die euch jede der unterschiedlichen Bedienmethoden erklärt. Davon gibt es nämlich einige. Ihr könnt das Touchpad nutzen, beide Joy-Cons, einen Joy-Con oder auf Motion Controls zurückgreifen. Übersicht wird hier klein geschrieben. Ihr werdet regelrecht erschlagen von diesen lieblos gestalteten Anleitungen und Hinweistafeln.
Sobald ihr da durchgeblickt habt, müsst ihr die Richtung einstellen, in die der Ball von seiner festen Startposition aus fliegen soll. Durch einen Knopfdruck füllt sich ein Balken, der angibt, mit wie viel Kraft ihr den Ball werft. Blöd ist nur, dass sich dieser Balken dermaßen schnell füllt, dass es kaum möglich ist, wirklich präzise Eingaben zu machen. Bei einem Spiel, dessen Hauptfokus auf Präzision liegt, ist das schon ziemlich ungeschickt. Besser wäre es, wenn ihr die Kraft genau so präzise angeben könntet, wie auch die Flugrichtung. So hättet ihr trotzdem noch das Hindernis der begrenzten Ballzahl, könntet aber viel effektiver die besten Würfe erarbeiten.
Selbst einfach Level werden durch die Steuerung zum Graus.
Bierpong statt Super Ping Pong Trickshot
In der aktuellen Form wirken die einzelnen Aufgaben eher wie ein Glücksspiel. Sobald ihr euch um 1-2% Kraftaufwand verdrückt, ist der perfekte Winkel hinfällig und das führt gerne mal zu starken Aufregern. So ist es nämlich nahezu unmöglich, ohne ewiges Üben ein Gefühl für das Spiel zu bekommen. Klar, wir haben hier ein klassisches Mobile Game vorliegen, das Gameplay muss also nicht super komplex und ausgetüftelt sein. Super Ping Pong Trickshot soll ein kleines Häppchen für zwischendurch sein. Dafür fehlt aber einfach jegliche Langzeitmotivation, sich an jede Aufgabe zu wagen. Der Spielspaß geht nämlich schon nach den ersten fünf Levels flöten.
Hinzu kommt noch, dass das Spiel einfach aussieht wie hingeschissen und auch so klingt. Ihr findet Spiele mit ähnlichem Prinzip zu Hauf online als Flashgames, für die ihr keinen Cent bezahlen müsst. Auf der Switch bekommt ihr ein veraltetes Spielprinzip mit veralteter Grafik, das überhaupt nichts neues und frisches zu bieten hat außer die Vielzahl an Bedienungsmöglichkeiten. Und auf die könnt ihr wirklich gut verzichten, wenn die eigentliche Spielmechanik in jedem Fall Grütze ist.
Fazit
Es tut mir fast schon Leid, hier einen so vernichtenden Text zu verfassen. Ich hatte allerdings keine Sekunde lang Spaß an diesem Spiel und kann euch nur empfehlen, das Geld in ein echtes Bierpong-Set zu stecken. Da habt ihr definitiv mehr von! Wie gesagt, ich habe nicht erwartet, hier ein komplexes Spiel zu bekommen. Ich habe mir ein kleines Spielchen erhofft, das gut dazu geeignet ist, eine längere Sitzung in der Bahn oder auf dem Klo zu überbrücken. Denn eigentlich funktionieren diese simplen Spiele bei mir sehr gut. Ich entwickle eine riesige Motivation darin, ein einfaches Spielprinzip so zu perfektionieren, dass ich in jedem Level die möglichen drei Sterne einsacke. Super Ping Pong Trickshot schafft das nicht im Ansatz. Also tut euch den Gefallen und lasst die Finger von diesem Spiel!
Samstag
Monster Hunter Stories: Gewinnt das Monster-Rollenspiel
Gaming-News
Monster Hunter Stories lädt zu einem Rollenspiel-Abenteuer ein, wie es die Freunde der beliebten Serie noch nicht erlebt haben. Werdet zum Rider und schließt euch mit Monstern zusammen, um ihre Fähigkeiten zu erweitern und mächtige Combo-Attacken loszutreten. Ride on!
Monster Hunter Stories
In den Fußstapfen der beliebten Monster Hunter-Serie beschreitet Monster Hunter Stories völlig neue Pfade mit einem farbenfrohen Rollenspiel-Abenteuer. Die Spieler übernehmen darin die Rolle eines Riders und erkunden auf dem Rücken von Monstern eine gigantische Fantasy-Welt voller Geheimnisse und Gefahren – reitend, schwimmend und fliegend. Ihre Mission: Ihr Dorf vor einem riesigen Ungeheuer und einer finsteren Macht namens Schwarzer Pesthauch zu schützen. Dazu brüten sie Monstereier aus, denen teamfähige Monsties entschlüpfen. Jedes davon verfügt über spezielle Fähigkeiten, die es geschickt zu nutzen gilt. Mit ganzen Scharen verbündeter Monsties stürzen sich die Spieler dann in rundenbasierte Kämpfe gegen ihre Widersacher. Zwei Nintendo-Freunde können außerdem in Multiplayer-Duellen gegeneinander antreten. Sowohl die männlichen oder weiblichen Rider lassen sich ganz nach eigenem Geschmack gestalten. Das macht umso mehr Spaß, da Monster Hunter Stories aufwändig im farbenprächtigen Anime-Stil gestaltet ist. Die Demo zum Spiel gibt’s im Nintendo eShop.
Monster Hunter Stories Gewinnspiel – so nimmst du teil:
Mit freundlicher Unterstützung von Nintendo verlosen wir Monster Hunter Stories für den Nintendo 3DS + Monstie-Schlüsselanhänger!
Alles was ihr dafür tun müsst, ist, uns zu beantworten, welches Monster sich in unserem Schattenrätsel versteckt. Ein Tipp: Es ist nicht Stereoblos…
Freitag
Gaming-Kilos müssen weichen – zu wenig Bewegung!
Gaming-News
Was tut der engagierte Gamer, wenn seine Spielleidenschaft so groß wird, dass er sich kaum noch vom Bildschirm entfernt? Das kann ein richtiges Problem darstellen, denn schnell werden nur noch die notwendigsten Bedürfnisse erfüllt. Immer wieder kommt es zu Fällen, in denen Gamer ihre Existenz so stark auf ihre Konsole konzentrieren, dass viele normalen alltäglichen Aktivitäten ins Hintertreffen geraten. Dass bei einer sitzenden Tätigkeit natürlich dann auch plötzlich die Kilos am Körper ansetzen, wenn einfach zu wenig Bewegung unternommen wird, ist ebenfalls kein Geheimnis. Die Gamer müssen daran gewöhnt werden regelmäßig zwischem dem Spiel ihre „normales“ Leben zu führen und ihre Aktivitäten nicht zu vernachlässigen.
Mobile Apps als Weg aus der Bewegungslosigkeit
Es ist keine Veränderung, die von heute auf morgen so einfach durchzuführen ist. Die betroffenen Gamer müssen langsam entwöhnt werden vom stundenlangen exzessiven Spielen. Eine progressive Idee ist es ihnen mobile Apps zur Verfügung zu stellen, mit denen sie ihrer Spielleidenschaft zunächst weiter nachkommen können, während sie sich draußen in der Natur bewegen. „Pokemon Go“ war ein erstes, vielleicht noch nicht ganz ausgefeiltes, Projekt in diese Richtung.
Live Casino spielen und Kilos verlieren
Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die schönen Landschaften, kann ein Online Livespiel für zusätzliche Unterhaltung sorgen. Der Spieler wird nicht zu Hause angekettet, sondern sieht das Spiel nur noch als Zeitvertreib nebenher. Dies ist mit dem Angebot bei https://www.toplivecasino.de/live-spielen/unibet-casino/ möglich, da auch hier per Online-Zugang das Spiel für unterwegs nicht fehlt. Das Zimmer kann also wieder verlassen werden.
Echte Hilfe ist mehr als nur bloßes Anprangern der Missstände
Die betroffenen Gamer haben sich meist ganz unbewusst in diese Situation gebracht und erkennen oft gar nicht ein Fehlverhalten ihrerseits. Es ist wichtig, ihnen Verständnis für die Lage entgegenzubringen. Vorwürfe helfen dagegen nicht weiter. Es muss eine Schritt-für-Schritt-Begleitung einsetzen, die die Menschen langsam wieder an das normale, soziale Leben heranführt. Ein manchmal beschwerlicher Weg, der auch Rückschläge beinhalten kann. Hat der Gamer dann erst wieder Spaß am Leben entwickelt, kann die Spielleidenschaft schnell verringert auftreten und keine Probleme mehr verursachen. Es können danach Strategien entwickelt werden, die ein ähnliches Verhalten in der Zukunft vermeiden sollen. So können Spielzeiten festgelegt werden, die dann eine zeitliche Begrenzung aufführen. Außerdem kann ein spielfreier Tag in der Woche eingeführt werden, damit auch die anderen Aktivitäten genossen werden können. Das Ziel ist es erstrebenswert zu machen nur punktuell wenig zu spielen.
Gesundes Essen gekoppelt mit Bewegung – so lebt ein Profigamer
Ein Profigamer muss sehr auf seinen körperlichen Zustand achten und die besten ihrer Zunft kombinieren eine gesunde Ernährung mit der entsprechenden Bewegung, um fit in die großen Duelle einsteigen zu können. Diese Vorbildfunktion sollte nutzbar gemacht werden, damit sich die Jugendlichen vor ihren Konsolen damit identifizieren können und den Lebensstil abschauen können. Das findet derzeit leider noch zu selten statt, da auch die Profigamer, zu Unrecht, mit einem Stigma behaftet sind. E-Sports ist eine Möglichkeit diese Tabuisierung zu durchbrechen. Massenweise eifern die Jugendliche den LOL-Gamern nach. Das kann der Sache auch dienlich sein.
Dienstag
Headup Games – Das ist das Line-Up des Indie-Publishers
Gaming-News
Auf der gamescom erwarteten uns wie jedes Jahr die Jungs von Headup Games. Der Termin ist für mich mittlerweile schon zu einer festen Institution geworden, bei der jedes Jahr neue coole und liebevolle Indie-Titel gezeigt werden. Danke allein dafür, dass ihr jedes Jahr etwas neues für uns bereithaltet. Genug aber nun von solchen Gefühlsduseleien, kommen wir zu dem Thema, wegen dem ihr hier seid!
Hero Defense
Tower Defense kennt ja jeder. Was damals ein Titel namens Plants vs. Zombies salonfähig machte, ist mittlerweile ein Klassiker in jeder Spielesammlung. Normalerweise errichtet ihr ja an einer festen Route an Gegnern eure Türme, die die Gegner vernichten oder aufhalten sollen. In Hero Defense sieht das ganze etwas anders aus, denn der Titel ist eher eine Mischung aus Tower-Defense und Strategiespiel mit einem Hauch Rollenspiel. Statt stationäre Türme zu platzieren, beschwört ihr verschiedene Helden, die sich freu auf der Karte bewegen können, zumindest entlang der Routen, die die Gegner gehen. Jeder Charakter kommt mit eigenen Fähigkeiten daher, können aber beliebig angepasst werden. Der Titel soll einen gewissen knackigen Schwierigkeitsgrad mitbringen, schon auf den normalen Einstellungen. Wer es besonders schwer mag, darf auch auf höhere Stufen wechseln. 17 verschiedene Maps könnt ihr in Hero Defense spielen, welches noch in diesem Jahr für die PS4 und die Xbox One erscheinen soll. Auch für den PC soll der Titel im Nachgang noch erscheinen.
The Inner World
Leider habe ich The Inner World noch nicht gezockt. Das Spiel muss ich dringend einmal nachholen! Nun steht aber schon der zweite Teil an. The Inner World – Der letzte Windmönch knüpft an den Vorgänger an. Diesen muss man nicht zwingend vorher gespielt haben, denn die Ereignisse des ersten Teils werden am Anfang aufbereitet und dargestellt. The Inner World ist ein klassisches Point and Klick Adventure, welches mit einem coolen Artstil, übrigens komplett von Hand gezeichnet, und verrücktem Humor daherkommt. The Inner World ist auch deutlich politisch und passt thematisch gut in die aktuelle politische Wandlung in Deutschland. Denn in der Welt von The Inner World wird seit dem Ende des ersten Teils eine bestimmte Gruppierung aufgrund ihrer Nasen ausgeschlossen. Wenn auch nicht ganz ernst genommen ist so eine Thematik aktuell schwer umzusetzen. Wir sind gespannt, was der Titel so bringt!
Runbow
Runbow war unser Abschluss dieser lustigen Runde. Runbow ist ein Versus-Rennspiel. Wobei Rennen dabei wörtlich gemeint ist. Ihr spielt wahlweise einen farbigen, neutralen Charakter, oder einen Charakter aus anderen bekannten Indie-Titeln. Bis zu 8 Spieler müssen das Ende des Parcours erreichen. Natürlich kann nur einer gewinnen und so schubsen sich die Spieler gegenseitig, oder nutzen verrückte Power-Ups oder die Umgebung, um die anderen aufzuhalten. Der Titel dürfte Wii U Spielern bereits bekannt sein und erscheint bald auch für die PlayStation 4 und den PC.
Trüberbrook
Wir freuen uns, euch zu guter letzt noch über Trüberbrook zu berichten. Trüberbrook ist ein Myster-Adventure-Game, welches im Deutschland der 60er Jahre spielt.Die Story soll sich in eine Mystery beziehungsweise Sci-Fi Richtung gehen. Aber das wirklich besondere daran ist, dass die kompletten Umgebungen im Spiel als tatsächliche Modelle erschaffen wurde. Jedes Setting wurde eigens per Hand aufgebaut und für das Spiel abgefilmt. Daraus ergibt sich eine Atmosphäre, wie in True Detective oder Akte X. Düster, Mysteriös und irgendwie komisch. Die verfügbaren Bilder versprechen einen genialen Titel. Leider können wir Stand jetzt noch nicht so viel zum Titel sagen, freuen uns aber auch in Zukunft mehr darüber zu berichten.
Mittwoch
Rift Celestial Storm Update
Gaming-News
Auf der gamescom 2017 konnten wir uns bei Trion das neue Rift Update Celestial Storm genauer ansehen. Das Update ist bereits im Juli erschienen, nichtsdestotrotz möchten wir euch an dieser Stelle über alle Neuerungen, und warum das Update für neue Spieler und Rückkehrer interessant ist, informieren.
Rift ist grundsätzlich ein MMO-RPG der klassischem Bauart. Es ähnelt sehr dem Genregiganten World of Warcraft, kann aber besonders durch die Free2Play-Schiene punkten. Das ganze spielt in einem interessanten Fantasy-Setting, welches definitiv mal einen Blick wert ist.
Rift Celestial Storm
Das neue Update bringt neben neuen Gegnern, neuen Abenteuern auch neue Raid Rifts. Eine besondere Neuerung dürfte wohl Vostigar Peaks sein, eine komplett neuer Zone mit eigene Storyline und etlichen Gelegenheiten. Außerdem gibt es vier neue Primalist Souls, die kostenlos für alle Besitzer von Primalist Calling sind.
Rift ist allen in allem ein tolles MMO, mit dem ich in der Vergangenheit bereits einige Zeit verbracht habe. Vergleicht man Rift mit anderen Free2Play-Titeln im MMO-Bereich, siegt Trions Juwel bei vielen Punkten. Aber schon allein, weil es sich nicht so ganz nach Pay2Win anfühlt wie andere Titel, konnte Rift mich persönlich überzeugen. Mit den neuen Inhalten kommen nochmal einige gute Gründe dazu, mal wieder einige Stunden Zeit in das Spiel zu investieren.
Samstag
South Park – Die rektakuläre Zerreißprobe
South Park – Die rektakuläre Zerreißprobe erscheint im Oktober!
Mittwoch
ArcheAge 4.0: Conquer Bloodsalt Bay
Gaming-News
Auf der gamescom 2017 hatten wir die Chance, uns ArcheAge genauer anzusehen. Die beiden äußerst sympathischen Vertreter des Entwicklers standen dabei für alle Fragen zur Verfügung und haben uns einige Infos zu Conquer Bloodsalt Bay, einem neuen großen Update, verraten.
ArcheAge?
Im Grunde würde ich Archeage als eine Art Freizeitpark beschreiben. Wo andere MMOs sich auf Kampf, oder eine komplexe Story, PVE oder PVP fokussieren, bietet ArcheAge einige weitere Möglichkeiten. Ob ihr nun eine Farm errichten wollt und die geernteten Objekte gewinnbringend verkaufen wollt, oder ob ihr euch lieber als Krieger beweisen wollt, obliegt dabei euch. Ihr könnt euch aber auch als Dieb durch die Lande schlagen, andere Spieler plündern und Handelsrouten überfallen. Das ganze wird garniert mit Housing auf öffentlichen Flächen, wo also jeder sehen kann, was für ein wunderschönes Haus ihr errichtet habt.
ArcheAge Update
Grundsätzlich soll das neue Update einen seichteren Einstieg in das Spiel erlauben. So gibt es nun beispielsweise einen offenen Spieler-Sucher, der euch für jede Aktivität einen Partner suchen lässt. Das Gem-System wurde deutlich überarbeitet. Auch das Craften wurde vereinfacht und kommt nun mit einem neuen und schickeren Menü daher.
Für Spieler, die schon mehr Zeit in ArcheAge investiert haben, gibt es nun Seeschlachten mit 20 Spielern, die auf verschiedenen Schiffen mit mehreren Mann Besatzung ausgetragen werden. Das ganze sieht schon verdammt gut aus.
So will man also die Spieler des ohnehin großen ArcheAge, welches so viele Möglichkeiten bietet, dass man sie kaum alle ausprobieren kann, weiter bei Laune halten. Außerdem will man neuen Spielern den Einstieg erleichtern. Das sind zwei hoch gesteckte Ziele und ob es klappt, was man sich erhofft bleibt abzuwarten. Auch hier legt man großen Wert auf die Rückmeldungen aus der Community, gerade um neuen Spielern den Einstieg zu erleichtern.
Dienstag
Trove Eclipse Update vorgestellt
Was ist Trove?
Was kommt neues bei Trove?
Montag
The Long Dark im Test – Kann der Survival-Titel auch auf der Konsole überzeugen?
Gaming-News
Seit einiger Zeit sind Survival-Spiele eher eine Domäne für Multiplayer-Fans. Spiele wie DayZ, Ark: Survival Evolved und viele weitere belegen, dass aus dem Survival-Genre ein Genre für mehrere gemeinsame Spieler ist. Atmosphärisch leidet das Spiel dadurch zwar etwas, spielerisch macht es aber deutlich mehr Spaß, mit etlichen anderen Spielern durch die Landschaft zu streifen, und das eigene Überleben zu sichern. Doch mit The Long Dark erscheint ein Survival-Titel, der nur auf Singleplayer setzt.
Den meisten Spielern dürfte The Long Dark vom Spielestudio Hinterland bereits bekannt sein. Das Spiel ist bereits seit 2014 im Early-Access und wurde jetzt als finale Version auch auf den Konsolen veröffentlicht. Im Early-Access gab es allerdings nur einen Sandbox-Survival Modus. Die vollständige Version bringt eine episodische Story mit, die den Einstieg in das Spiel erleichtern soll. Außerdem werden hier feste Ziele gesetzt, was einem die neue Welt in der man sich zurechtfinden muss, langsam heranführt. Der Story-Modus trägt den Titel Wintermute. Die ersten beiden Kapitel sind spielbar, der Rest folgt im Laufe dieses Jahres.
The Long Dark lässt euch eine Story durchspielen
In der Story Wintermute spielt ihr einen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes. Dieser war zum Zeitpunkt des Absturzes allerdings nicht alleine und macht sich so auf die Suche nach seiner Begleiterin. Die ersten Tage in Wintermute kümmert ihr euch aber primär um euch. Es geht darum, etwas essbares zu finden, Schnee für Trinkwasser zu schmelzen und abzukochen, sowie euch warm zu halten. Danach geht ihr in die freie Wildbahn und forscht nach eurer Begleitung. Dabei trefft ihr auf allerhand Charaktere, Tiere und interessante Begebenheiten und deckt nach und nach auf, warum die Spielwelt von The Long Dark verlassen ist. So oder so bietet der Story-Modus eine spannende und fesselnde Geschichte.
Survival-Games im Vergleich
Zwar wählt The Long Dark bewusst einen anderen Ansatz als viele aktuelle Genre-Vertreter, im Grundkonzept bleibt das Spiel aber dem Genre treu. Ihr werdet ohne Wissen und großes Inventar in eine euch unbekannte Welt geworfen. Mittels eines Crafting-Systems könnt ihr euch das zum Überleben notwendige zusammenzimmern, während euch allerhand Gefahren in der Spielwelt ans Leder wollen. Wo andere Survival-Titel primär auf die Gefahr durch andere Spieler setzt, bietet The Long Dark mit der einheimischen Fauna und den körpereigenen Bedürfnissen wie Essen und Trinken aber eine ganz andere Gefahr. Dabei ist die Survival-Mechanik gut durchdacht und kaum besser umsetzbar.
Ich habe Feuer gemacht!
Als Beispiel: Das Feuermachen. In anderen Spielen baut ihr aus Holz ein Lagerfeuer. Nicht so in The Long Dark. Ihr benötigt einen Zünder, beispielsweise ein Streichholz, Zunder, um die die Flamme zu erzeugen und könnt dann damit das Brennmittel, Holz beispielsweise, in Brand stecken. Zusätzlich könnt ihr noch Brandbeschleuniger hinzufügen. Je besser euer Zündmaterial und das Brennmittel ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr das Feuer auch zum Brennen kriegt. Macht ihr ein Feuer, habt ihr auch keine hundertprozentige Garantie, dass ihr das Feuer auch zum brennen kriegt. Dafür benötigt ihr gutes Brennmittel und idealerweise auch Brandbeschleuniger. Je mehr Brennmittel ihr hinzufügt, desto länger brennt euer Feuer. Und das war nur die Beschreibung des Feuermachens, des wichtigsten Bestandteils des Überlebens.
Dieses komplexe aber im Grunde leicht verständliche Konzept zieht sich durch euer gesamtes Überleben. Trinkwasser wird aus Schnee gewonnen, muss allerdings erst geschmolzen und abgekocht werden. Rohes Fleisch kann euch krank machen, also muss es gekocht werden. Wer sich einzig und allein von ungesunden Snacks und Fast-Food ernährt, welches man in den leeren Hütten der ehemaligen Bewohner gefunden werden kann, leidet schneller an Durst. Das Spielprinzip von The Long Dark ist wirklich genial!
Warmhalten zum Überleben
Wer sich warmhalten will, muss meist mehrere Schichten Kleidung übereinander tragen. Denn kalt ist es in der Welt von The Long Dark immer. Spielt ihr den Überlebensmodus, den ihr übrigens in vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen könnt, ist euer primäres Ziel euer Überleben zu sichern. Die unterschiedliche Schwierigkeit legt fest, wie schnell euer Hunger, eure Kälte und euer Durst ansteigt. In erster Linie wird aber durch den Schwierigkeitsgrad bestimmt, wie wilde Tiere auf euch reagieren. Auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad greifen Wölfe und andere Carnivoren euch nur an, wenn ihr sie wiederum angreift. Auf den höheren Schwierigkeiten reicht es bereits, wenn ihr euch den Tieren nähert. So könnt ihr selbst bestimmen, wie schwer ihr euer Spiel haben wollt. Auf den niedrigeren Schwierigkeitsgraden greifen euch die Wesen fast gar nicht an. Somit ist dieser Modus dann eher etwas für die erkundungsfreudigen Spieler unter euch.
Den Permadeath gibt es allerdings weiterhin, wenn ihr tot seid, müsst ihr weiterhin das komplette Spiel neustarten. Ich persönlich wünsche mir allerdings ehrlich gesagt einen reinen Erkundungsmodus, mit sehr langsam steigenden Bedürfnissen, ohne schwere Infektionen oder ähnliches. Denn die können euch schnell dahinraffen. Behandelt ihr eine Verletzung nicht, oder seid ihr zu lange der Kälte ausgesetzt, handelt ihr euch eine Infektion ein, die ihr in der Regel nur mit Medikamenten behandeln könnt. So kommt eine zusätzliche Gefahr hinzu, für die ihr durch die Lande streifen müsst. Und das Streifen durch die Landschaft in The Long Dark kann euch bei einem Aufeinandertreffen mit Tieren schnell das Leben kosten. Euch wird also in The Long Dark recht schnell das zeitliche segnen. In der Story dagegen gibt es keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad, da Treffen auf wilde Tiere und alle anderen Ereignisse gescriptet sind.
Fazit
The Long Dark bietet euch ein interessantes Spielprinzip, einen auf euren Wunsch knackigen Schwierigkeitsgrad und einen coolen Story-Modus. Schade ist allerdings, dass eine der Stärken des Spiels, die freie Erkundung der Spielwelt, unter dem Survival-Aspekt des Spiels leidet. Denn wer ständig stirbt, wird nie die gesamte Spielwelt erkunden können. Außerdem besitzt das Spiel keinen besonders hohen Wiederspielwert. Wer eine Welt genug gespielt hat und dann stirbt, wird mit Sicherheit nicht noch einmal einen neuen Versuch auf der selben Welt starten. Nichtsdestotrotz erwartet euch aber ein cooler Titel mit jeder Menge Überraschungen. Der Storymodus, der episodisch gestaltet ist, motiviert einen auch auf Dauer, immer wieder das Spiel zu spielen und auch in einigen Wochen oder Monaten, wenn die nächste Episode spielbar ist, wieder zu dem Spiel zurückzukehren. So bleibt ein sehr guter Eindruck bei diesem Titel, inklusive einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Zudem überzeugt das Spiel mit einem sehr coolen Grafikstil, der zwar auf den ersten Blick simpel wirkt, jedoch durch geniale Wettereffekte überzeugen kann.
Samstag
Nidhogg 2 – Lohnt sich die Fortsetzung?
Wie sieht das denn aus?
Nidhogg bleibt Nidhogg
Fazit
Freitag
Mario+Rabbids – Kingdom Battle im Test
Gaming-News
Die Geschichte wird in wunderschönen Cutscenes erzählt.
Es gibt viele Menschen, denen Ubisofts Rabbids wirklich auf die Nerven gehen. Sie sind wie die Minions, nur lauter und dümmer. Trotzdem waren alle gespannt, was da auf uns zukommt, nachdem angekündigt wurde, sie in ein Spiel mit Super Mario zu packen. Alle horchten auf, als dann klar wurde, dass es sich um ein rundenbasiertes Taktikspiel im Stile der XCOM-Reihe handelt. Seit einigen Tagen treiben der Klempner und die Hasen nun ihr Unwesen auf Nintendos neuer Konsole. Wir haben uns mal angeschaut, was genau aus dem Spiel geworden ist.
Die Rabbids beherrschen das Chaos
Es ist etwas verwirrend, wie die Rabbids im Mushroom Kingdom landen. Zu Beginn sehen wir das Arbeitszimmer einer jungen Wissenschaftlerin. Die hat eine Maschine erfunden, mit der sie zwei beliebige Sachen kombinieren und zu einem Gegenstand verschmelzen lassen kann. Als sie das Zimmer verlässt, tauchen die Rabbids dort mit ihrer zeitreisenden Waschmaschine auf, verwüsten das Zimmer und kommen in den Besitz dieser Maschine. Diese feuert einen Strahl auf die Wäscheschleuder der Hasen, wodurch sie durchdreht und wegen eines Mario-Posters im Zimmer alle Insassen ins Pilzkönigreich schleudert. Dort sorgt der Verschmelzer für allerhand Chaos, verbindet die Rabbids mit diversen Gegenständen und Figuren aus Marios Welt und alles versinkt in einem riesigen Durcheinander. Mario muss nun mit Luigi, Peach, Yoshi und vier Rabbidkopien dieser Charaktere die Maschine zurückerobern und alles wieder ins Lot bringen.
In insgesamt vier Welten mit jeweils 10 Abschnitten taktiert ihr euch nun rundenbasiert gegen die Horde feindlicher Hasen. Und mein Gott, sehen die gut aus! Wie viele Details hier zu entdecken sind, ist der absolute Wahnsinn. Überall findet ihr Rabbids, die ihren Spaß haben oder in der Klemme stecken. Ihr entdeckt immer wieder diverse Mario-Referenzen wie eingefrorene Blooper oder einen Kugel-Willy, der sich in riesigen Boxershorts verfangen hat. Ihr hinterlasst kleine Fußspuren auf Rasen, Schnee und Sand, wenn ihr von Schlachtfeld zu Schlachtfeld spaziert.
Überall gibt es etwas zu entdecken, immer wieder fallen neue Kleinigkeiten auf. Optisch ist das Spiel die reinste Wonne. Einzig die Schlachtfelder sind davon vielleicht noch ausgenommen. Hier sehr ihr immer die gleichen Blöcke und Röhren, welche ihr entweder zum Schutz vor gegnerischem Feuer oder zum schnelleren Bereisen des Abschnittes nutzen könnt. Das ist zwar zweckmäßig, um euch in den rundenbasierten Taktikschlachten diverse Möglichkeiten zu bieten, es sieht aber trotzdem etwas einfallslos aus.
Die Welten strotzen vor Details!
Jump and Gun als taktisches Mittel
Euren Charakteren stehen in diesen Schlachtsequenzen ihre Primär- und Sekundärwaffen zur Verfügung. Erstere sind normale Blaster, Schrotflinten oder Snipergewehre. Zweitere können Hämmer, Bazookas oder Granaten sein. Daneben hat jede Figur eigene Fähigkeiten, die ihr geschickt einsetzen müsst, um euch Vorteile zu erspielen. Mario kann die Angriffskraft seiner Teammitglieder steigern oder Gegner mit einem Kopfsprung attackieren, Rabbid-Peach kann heilen, Luigi den Bewegungsradius erhöhen.
Ihr habt außerdem die Möglichkeit, einen Teamsprung auszuführen. Wenn ihr eine Figur zu einer anderen schickt, könnt ihr von ihr hochgeschleudert werden, um so weitere Strecken zu überbrücken. Außerdem könnt ihr sie so von eventuellen Statusveränderungen befreien. Jede Waffe, sowohl eure als auch die der Gegner, haben nämlich sekundäre Effekte. Sie kleistern euch mit Honig voll, wodurch Bewegen nicht mehr möglich ist. Tinte hindert euch am Schießen, Frost verbietet den Einsatz von Spezialkräften. Ihr merkt also, dass es eine große Vielzahl an Techniken und Auswahlmöglichkeiten gibt, das perfekte Team für euren Spielstil und die aktuelle Situation zu finden. Es ist allerdings sehr schade, dass ihr einerseits immer einen Rabbid im Team haben müsst und andererseits Mario nicht austauschen könnt. Eure Teamzusammenstellung ist damit enorm eingeschränkt, da euch so nur zwei Slots zur Verfügung stehen. Etwas mehr Freiheit wäre definitiv wünschenswert.
Am besten schießt es sich au der Deckung!
Ständige Hasenjagd
Die Aufgaben, die euer Team lösen muss, sind auch nicht allzu vielseitig. Meistens heißt es, alle Gegner oder zumindest eine bestimmte Anzahl zu besiegen. Ab und zu müsst ihr einen bestimmten Bereich auf der Karte erreichen oder einen hilflosen Charakter wie zum Beispiel Toad und Toadette dorthin eskortieren. Das Spiel sieht dabei für jede Aufgabe eine bestimmte Rundenzahl vor. Überschreitet ihr diese nicht und verliert keine eurer Spielfiguren, gibt es ein „Perfekt“-Rating und die maximale Ausbeute an Münzen, um neue Waffen zu kaufen, und Fertigkeitspunkte. Die nutzt ihr, um die Fähigkeiten eurer Charaktere freizuschalten und aufzuleveln. Die meiste Zeit stellt es allerdings keine große Herausforderung dar, eine perfekte Wertung zu erhalten. Die Kämpfe sind oft recht schnell bewältigt, wenn ihr eine gut funktionierende Taktik für die unterschiedlichen Aufgaben gefunden habt.
Die Möglichkeiten, die sich euch bieten, sind allesamt gut verständlich, da alle Spezialeffekte und Statusveränderungen das Spiel merklich beeinflussen. Das einzige, was mich mehrmals aufgeregt hat, ist die Tatsache, dass es keine „Undo“-Funktion gibt. Oftmals habe ich mich verklickt, wenn ich meine Charaktere an eine bestimmte Stelle der Karte schicken sollte. Plötzlich standen sie neben der Röhre anstatt hineinzuflutschen oder offen und ungedeckt, weil sie ein Feld neben die Mauer gelaufen sind. Hier wäre es sehr angenehm, eine Korrekturfunktion zu haben, um die Nerven zu schonen. Vor allem bei späteren Kämpfen, die teilweise am Stück kommen, kann so etwas fatale Auswirkungen haben, wenn ihr die perfekte Wertung anstrebt.
Selten waren die Rabbids so sympathisch!
So viel zu tun!
Habt ihr eine Welt komplett geschafft, schaltet sich außerdem eine neue Fähigkeit zum Umgang mit der Umwelt frei. Wenn ihr so Blöcke verschieben oder zerstören könnt, Statuen tragt oder Löcher grabt, bieten bereits besuchte Welten erneute Anlaufpunkte, um einerseits 10 knackige Herausforderungen pro Welt zu bestreiten und um andererseits alle Waffen zu finden und versteckten Gegenstände zu entdecken, die ihr euch in einem Museum anschauen könnt. Das steht neben dem Schloss der Prinzessin, welches als Hub dient, von dem ihr alle Welten bereisen könnt.
Bevor ihr eine der Welten beendet, steht euch allerdings ein großartiger Bosskampf bevor. Sowohl die Minibosse als auch die ganz großen Gegner sehen unfassbar gut aus und stellen euer Können stark auf die Probe. Vor allem der Bowser-Kampf am Ende stellt euch eine der bestaussehendsten Varianten des Echsenkönigs vor. Alle Bosse haben einen bestimmten Kniff, um den ihr herumarbeiten müsst, während sie euch noch kleine Gegner auf den Hals hetzen. Die Kämpfe sind wirkliche Highlights in einer Gegnerauswahl, die ansonsten leider etwas eintönig daherkommt. Die Fusionsmechanik hätte so viele Möglichkeiten geboten, Gegner aus dem Mario-Universum mit den Rabbids zu kombinieren. Doch neben einem Donkey-Kong-Hasen, einem Boo- oder Piranha-Hasen wirkt der Rest relativ generisch. Auf Kombinationen mit Gumbas, Koopas oder Kugel-Willis wartet ihr vergeblich, was etwas enttäuschend ist, da den Hasen so auch individuelle Angriffsmuster hätte gegeben werden können. Hier wurde leider großartiges Potential liegen gelassen.
Fazit
Trotzdem hatte ich riesigen Spaß mit Mario + Rabbids: Kingdom Battle! Ich habe mich in die Rabbids meines Teams verliebt und jede Zwischensequenz mit ihnen genossen. Es wurde mehr Wert auf angenehme Slapstick gelegt, anstatt sich auf ihr chaotisches Gebrüll zu verlassen. Selbst wenn die Rabbids manche Menschen zuvor genervt haben, kann man hier Freude an ihnen haben. Die Musik und Optik des Spiels verzaubern von der ersten Sekunde an und halten euch sehr lange am Ball.
15-20 Stunden benötigt ihr locker, um die Geschichte durchzuspielen. In dieser Zeit hatte ich durchgehend meine Freude und war sehr motiviert, im Spiel voranzukommen. Danach hatte ich zwar genug und keine Muße, auch noch die restlichen Geheimnisse zu entdecken, das sehe ich bei dem vorherigen Unterhaltungsgrad allerdings als kein Problem an. Sollte euch das anders ergehen, gibt es allerdings noch einiges zu tun, um euch beschäftigt zu halten und vor neue, größere Herausforderungen zu stellen. Die Kombination der zwei Marken von Ubisoft und Nintendo hat wunderbar funktioniert und ist für die Switch ein absoluter Pflichtkauf, wenn ihr auch nur ansatzweise etwas mit rundenbasierter Taktik anfangen könnt!
Gamescom 2017: Neue Charaktere für Dragonball FighterZ
Gaming-News
Neue Charaktere und Modi wurden vorgestellt.
Dragonball Fighterz hat bereits auf der E3 Fans und Presse begeistert. Bandai Namco hatte das Spiel natürlich auch auf der Gamescom dabei, so dass alle Interessierten einen Blick darauf werfen konnten. Mittlerweile sind auch einige neue Modi, Charaktere und weitere Infos dazugekommen.
Die Geschichte geht weiter
Nicht spielbar, aber kurz vorgestellt wurden dabei ein 6-Spieler-Partymodus sowie ein exklusiver Story-Modus. Da Dragonball Fighterz ein Fighting Game nach Tagteam-Prinzip ist, spielt ihr immer in Dreiergruppen. Der Partymodus ermöglicht es euch also, dass sechs Personen einen der sechs Charaktere kontrollieren. Dementsprechend liegt es an euch, zu entscheiden, wer sich gerade in den Kampf stürzt. Die anderen sind dann an der Reihe, sobald ihr sie manuell einwechselt oder einer der Charaktere K.O. geht. Das streicht dann allerdings die Möglichkeit, Teamangriffe durchzuführen.
Der Storymodus erzählt eine exklusive und komplett neue Geschichte aus dem Dragonball-Universum. Der kurze Trailer lässt darauf schließen, dass böse Klone oder Doppelgänger auftauchen, gegen die ihr kämpfen müsst. Die Sequenzen zwischen den Kämpfen sind dabei vollständig animiert und vertont. Inwiefern die Geschichte unterhalten kann, steht natürlich noch offen. Die ersten Eindrücke wecken aber große Neugier. Wie das gesamte Spiel sehen diese wunderbar aus und zeigen, wie viel Aufwand in die gesamte Präsentation gesteckt wurde.
Kuririn wird ebenfalls spielbar sein.
Neue Dragonball Fighterz im Roster!
Wir hatten allerdings die Möglichkeit, einige der neuen Charaktere direkt auszuprobieren. Spielbar ist neben den bereits bekannten Charakteren wie Son Goku, Vegeta oder Freezer zum Beispiel Kuririn. Der kleine Glatzkopf ist im Gegensatz zu anderen Charakteren zwar nicht ganz so schlagkräftig, kann allerdings durch den Einsatz der Senzu-Bohnen sowohl sich als auch seine Teamkameraden heilen. Die beiden Cyborgs C17 und C18 funktionieren als ein Charakter, die immer wieder Teamattacken durchführen können. Freischaltbar sind außerdem Son Goku und Vegeta in ihren Sayajin Gott-Formen, es sei denn, ihr bestellt das Spiel im Voraus. Dann stehen diese sehr starken Charaktere direkt zu Beginn zur Verfügung.
Dragonball Fighterz spielt sich jetzt schon wunderbar flüssig und actiongeladen. Bis wir es zu Hause spielen können, dauert es allerdings noch bis zum Februar 2018. Dann erscheint das Spiel für die PS4, X-Box One und den PC!
Vegeta und Son Goku in ihrer Gott-Form sind Pre-Order-Bonus.
Dienstag
Der schleimige Ausweg aus einem Riesen-Wurm
Einfach zu lernen; schwer zu meistern
Die Präsentation hat uns dabei aber sehr, sehr gut gefallen. Mit lediglich fünf Farben ist die komplette Spielwelt aufgebaut. Das Aussehen der anderen Charaktere und der gesamten Spielwelt ist ungemein cool und kreativ aufgearbeitet. Der Soundtrack stammt komplett von einschlägigen 8bit-Künstlern und erinnert einen an alte Tage mit dem Gameboy.































